Entstehungsgeschichte (Siehe auch die Versionsgeschichte weiter unten.)
Algebra Workbench wird im Folgenden mit AWB abgekürzt.
Die AWB ist im Rahmen des ViLoLa-Projektes von Swiss Virtual Campus entstanden. ViLoLa steht für "Virtual Logic Laboratory" und soll den Logik-Unterricht über das Internet zugänglich machen. Es beinhaltet verschiedene Module, die über das Internet abgearbeitet werden können und richtet sich unter anderem an Studierende der Fächer Informatik, Mathematik, Philosophie, Medien- und Kommunikationsmanagement. Beteiligt an diesem Projekt sind die Hochschule Rapperswil sowie die Universitäten Bern, Genf und Fribourg.
Dr. Markus Sprenger von der Universität Bern hat im Oktober 2001 mit dem Programmieren der AWB begonnen. Anwenderwünsche, neue Ideen oder aufgedeckte Unschönheiten führten bis heute immer wieder dazu, dass sich die AWB weiterentwickelte. Aufgrund der Wünsche aus der Anwenderschaft und seinen eigenen Ideen wird Herr Sprenger die AWB höchstwahrscheinlich auch in Zukunft immer wieder in neue Versionen verwandeln.
Ursprünglich war die AWB für die Auswertung logischer Ausdrücke entwickelt worden. In ihren ersten Jahren bestand sie aus zwei unabhängigen Teilen. Die Order Workbench (OWB) machte 2001 den Anfang und die Model Workbench (MWB) folgte im Mai 2002. Erst Ende 2004 wurden diese beiden Teile zur AWB verschmolzen, wie sie hier beschrieben wird.
Die AWB ist in der Programmiersprache Borland Delphi 6 programmiert und wurde für Windows-Rechner konzipiert.
Seit Mai 2005 hat sie hier ihre eigene Homepage.
Versionsgeschichte
AWB Version 2.0
Sommer 2006: Die bislang als Beta-Version angepriesene Version der AWB wird nun, parallel zur Neugestaltung der AWB-Seite www.algebraworkbench.net durch Cindy-Jane Armbruster, als Version 2.0 angeboten.
AWB
Ab November 2004: Die "Algebra WorkBench" (AWB) in der jetzt verfügbaren Form erblickt das Licht der Welt. Markus Sprenger hat die OWB und MWB in einer Anwendung vereinigt und erweitert deren Möglichkeiten u.a. um die Makro-Programmierung durch den Anwender.
Die AWB ist nicht einfach ein Zusammenwerfen der OWB und der MWB, vielmehr wurde verallgemeinert und vereinheitlicht, um eine möglichst homogene Arbeitsumgebung für die Anwender zu schaffen. Insbesondere wurden auch die Datenstrukturen, die in den ursprünglichen Tools implementiert waren, nicht einfach in die AWB übernommen, vielmehr wurden neue Datenstrukturen entwickelt, die jene der OWB und der MWB gleichermassen verallgemeinerten.
Gleichzeitig beginnt Christoph Röthlisberger mit dem Verfassen eines Handbuchs als Diplomarbeit, und die AWB findet in den darauffolgenden Monaten Anklang auch bei Anwendern ausserhalb der Universität Bern.
MWB
Bis Oktober 2004: Parallel zur OWB entwickelt Markus Sprenger die "Models WorkBench" (MWB), ein Software-Tool zum Experimentieren mit endlichen abstrakten Strukturen im Sinne der Prädikatenlogik. Die beiden Programme OWB und MWB werden zusammen als Algebraic WorkBench angeboten, allerdings erfreut sich die OWB gerade wegen ihrer grafischen Möglichkeiten grösseren Interesses.
OWB
Markus Sprenger ist die treibende Kraft hinter der Entwicklung der Algebra WorkBench. Im Oktober 2002 stellt er die erste Fassung der sogenannten "Order WorkBench" (OWB) via ViLoLa zur Verfügung. Ursprünglich gedacht als Eingabe-Interface zum grafischen Erfassen geordneter Strukturen, die ihrerseits mit einer anderen Software analysiert und verarbeitet werden, wird die OWB rasch zu einem eigenständigen Werkzeug.